Nacht der offenen Gotteshäuser

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Plakate und Postkarten für die Nacht der Offenen Gotteshäuser Duisburg Moers

[2010-02-25] Plakate und Postkarten nahmen sie mit, die Teilnehmer der „Nacht der Offenen Gotteshäuser Duisburg Moers“ (NOG Duisburg Moers), die am Donnerstag, 25. Februar 2010, zu einem Informationstreffen im Gemeindezentrum der Jüdischen Gemeinde Duisburg – Mülheim/Ruhr – Oberhausen zusammenkamen. Zentrales Motiv auf den großen und den kleinen Flächen ist der Olivenzweig – das verbindende Symbol des Friedens aller teilnehmenden Religionen. Mit den Postkarten wollen die christlichen Kirchen, Synagoge und Moscheen von Duisburg-Marxloh bis Kamp-Linfort in ihren Stadtteilen für die Nacht werben, in der die Staffel der Local-hero-Woche der Kulturhauptstadt Ruhr2010 von Moers nach Duisburg übergeht, für die Nacht vom 22. Mai 2010. Die Postkarten, dazu riefen die Initiatoren der Aktion auf, sollen möglichst breit gestreut werden. Die fast 60 Kirchen, Moscheen und Gotteshäuser öffnen an diesem Abend ihre Pforten, um ihre Räume den Menschen auf vielfältige Weise nahe zubringen: Durch Kultur und Musik für Jung und Alt, durch besondere Gottesdienste, durch Räume der Stille, der Begegnung und des Gebetes, durch Führungen oder Lichtinstallationen.

Ticket für den Nahverkehr

Eine gute Nachricht konnte der Initiativkreis direkt beim Infotreffen vermelden: Ob Hin- und Rückfahrt zu einer Kirche oder gleich eine Rundreise zu mehreren teilnehmenden Gotteshäusern – Interessierte können mit einem Einzelticket der Preisstufe A in der “Nacht der offenen Gotteshäuser” am 22. Mai von 19.00 bis 1.00 Uhr alle teilnehmenden Kirchen und Gotteshäuser auf den fahrplanmäßigen Verkehrsverbindungen der DVG, der NIAG und der SWK im Stadtgebiet Duisburg und Moers besuchen.

Interreligiöser Dialog und Toleranz

Neben Plakaten, Postkarten und den noch folgenden Programmheften und der Internetseite www.nog-duisburg-moers.de komme es nun darauf an, so Peter Krogull, Pfarrer an der Duisburger Salvatorkirche und Leiter des Initiativkreises, durch Mundpropaganda in den eigenen Gemeinden und vor Ort – in der Apotheke bis zur Bücherei – für die Nacht der Offenen Gotteshäuser zu werben. Denn das Projekt sei einmalig. Zwar habe es bereits solche Nächte verschiedenster Religionen bereits gegeben – nicht jedoch städteübergreifend wie in Duisburg und Moers. Wenn die Premiere ein Erfolg werde, könne er sich eine Wiederholung durchaus vorstellen. Denn für eine Nacht der Offenen Gotteshäuser trage den Gedanken des interreligiösen Dialogs und der Toleranz. Und davon könne man gerade jetzt mehr brauchen.

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