Nacht der offenen Gotteshäuser

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Gemeinsame Nacht von Juden, Christen und Muslimen

[6. April 2010] Während rechte politische Gruppierungen versuchen, Zwietracht zwischen Juden, Christen und Muslimen zu säen, pflegen die Religionen in Duisburg und Moers schon seit Jahrzehnten gute Kontakte zueinander – der interreligiöse Dialog findet dabei nicht nur auf Repräsentantenebene statt. Ein Beispiel dafür ist die “Nacht der Offenen Gotteshäuser Duisburg Moers”, die den Gedanken des interreligiösen Dialogs und der Toleranz in den Mittelpunkt stellt. Und es sind mittlerweile fast 70 Moerser und Duisburger Gotteshäuser von Juden, Christen und Muslimen zwischen Kamp-Lintfort und Duisburg-Neudorf, von Meerbeck und Marxloh bis nach Wanheimerort, die am 22. Mai in der Kernzeit von 20 bis 24 Uhr geöffnet sein werden und ein reiches religiöses und kulturelles Programm anbieten: Von Räumen der Stille, der Begegnung und des Gebetes, Führungen, Lichtinstallationen bis zu Konzerten und Mitmachaktionen reichen die Angebote links und rechtsrheinisch. Einzelheiten führen die Programmbroschüre und die Internetseite www.nog-duisburg-moers.de auf. Beide zeigen, nach Stadtteilen sortiert, wozu die jeweiligen Gemeinden einladen.

Unterstützung

Die Nahverkehrsgesellschaften unterstützen die Nacht der Offenen Gotteshäuser. Mit einem EinzelTicket Preisstufe A können Interessierte in dieser Nacht von 19 bis 1 Uhr alle teilnehmenden Kirchen und Gotteshäuser auf den fahrplanmäßigen Verkehrsverbindungen der DVG, der NIAG und der SWK im Stadtgebiet Duisburg und Moers besuchen. Schirmherren der Nacht sind die beiden Bürgermeister der Städte, Adolf Sauerland für Duisburg und Norbert Ballhaus für Moers.

Wo gibt es die Broschüren?

Die Broschüren liegen in vielen teilnehmenden Gemeinden und öffentlichen Einrichtungen aus. Online kann sie unter www.nog-duisburg-moers.de gelesen werden. Dort finden sich auch Kontaktadressen für Gemeinden, die sich noch beteiligen möchten.

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