Nacht der offenen Gotteshäuser

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Der Reiz der Gotteshäuser bei Nacht

Juden, Christen und Muslime laden gemeinsam zu Kultur pur in drei Städten ein

Mitglieder des Initiativkreises zur Nacht der Offenen Gotteshäuser Duisburg | Moers, Lutz Peller, Vorsitzender, Arbeitsgemeinschaft ev. Freikirchen, Egbert Schäffer, Pressereferent, Ev. Kirchenkreis Moers, Bernhard Lücking, Stadtdechant, Kath. Kirche Duisburg, Peter Krogull, Pfarrer, Ev. Kirchenkreis Duisburg und Michael Rubinstein, Geschäftsführer, Jüdische Gemeinde Duisburg-Mülheim-Oberhausen, stellen das Programm für den 24. März 2012 vor.

[16. März 2012] Es ist die zweite Nacht der Offenen Gotteshäuser, zu der am 24. März mehr als 40 Gemeinden der verschiedenen Religionen in Duisburg, Moers und Neukirchen-Vluyn einladen. „Die religions- und städteübergreifende Nacht der Offenen Gotteshäuser Duisburg | Moers dient nicht nur dem Kennenlernen und Miteinander der Nachbarn, sondern macht auch einfach Spaß“, erläuterte Peter Krogull, Pfarrer der Salvatorkirche in Duisburg und Mitglied im Initiativkreis bei der Vorstellung des Programms zu dieser besonderen Nacht. „Es ist ein tolles Bild, ein Gotteshaus, das man normalerweise nur am Tag sieht, in seiner besonderen Stimmung in der Nacht zu erleben. Das hat seinen ganz eigenen Reiz.“
Das Programm der Nacht ist vielfältig, so die Initiatoren: so etwa die Abraham-Karawane, die von der Moschee in Wanheimerort über evangelische und katholische Kirchen zur Synagoge führt, wo eine Intarsie verlegt wird, die die Symbole der drei großen monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam beinhaltet. Die Bandbreite reicht zudem von Konzerten, Jazzmusik, Meditationen, einem Gebetsgarten, Lesungen von prophetischen Texten zum Thema Gerechtigkeit, einem Psalmencocktail in Homberg, bis zur Sufi Musik und dem Tanz der Derwische in der Repelener Moschee. Lutz Peller, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft evangelischer Freikirchen, freut sich über den Austausch mit Menschen der anderen Kirchen und Religionen: Die Nacht biete Raum für alle Sinne und die Möglichkeit des Erlebens von Glauben und Spiritualität.
Die Nahverkehrsgesellschaften unterstützen die Nacht mit einem besonderen Angebot. Mit einem Einzelticket der Preisstufe A2 können die Interessierten von 19.00 bis 1.00 Uhr alle teilnehmenden Kirchen und Gotteshäuser auf den fahrplanmäßigen Verkehrsverbindungen der DVG, der NIAG und der SWK im Stadtgebiet Duisburg und Moers besuchen.

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